Bei dir fängt der Himmel an
März 24th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
Bei dir fängt der Himmel an
(aus meinem zweiten Album “Lotus”)
Ich brauch dich nicht erklären denn ich weiß, dass du es bist
Ich brauch dich nicht lesen, denn ich weiß was kommt was ist
Nur du und ich – nur ich und du
Und all die neuen Dinge, die den Anfang spannend machen
Schmeiß die Sorgen über Board die Angst kommt gleich nach
Blick nicht weit nach vorn, wer weiß was kommt danach
Nur du und ich – nur ich und du
Fällt´s mir wie Schuppen vor den Augen und ich weiß es ganz bestimmt
Und du spürst es ganz genau, dass bei uns jetzt alles stimmt.
Denn bei dir fängt der Himmel an
und bei dir bin ich nah am Leben dran
Bei dir lass´ ich vom Gestern los
Nur bei dir leg´ ich das Heute in deinen Schoß – bei dir
Ich treibe mit dem Nordwestwind – ich treibe nur zu dir
Will nie weg – weg von hier
Nur du und ich – nur ich und du
Und rings um uns die Welt die Träume festhält
Also lass ich mich fallen und steh neben dir auf
Bin ich tief unten richtest du mich auf
Nur du und ich – nur ich und du
Und all die 1000 Küsse, die noch kommen werden
die Wolken runter brechen hier auf Erden
Denn bei dir fängt der Himmel an
und bei dir bin ich nah am Leben dran
Und bei dir lass´ ich vom Gestern los
Nur bei dir leg´ ich das Heute in deinen Schoß – bei dir
Halt mich fest, halt mich ganz fest,
lass mich hinein zu dir will nie weg von hier
Ich will dich jetzt ich will dich hier und jetzt
Möchte dich denken und berühren
Möcht ´dich spüren und verführen, möchte´ dich Atmen.
Denn bei dir fängt der Himmel an
und bei dir bin ich nah am Leben dran
Und bei dir lass´ ich vom Gestern los
Nur bei dir leg´ ich das Heute in deinen Schoß – bei dir
Verkopfte Zeilen treffen auf herzliche Gedanken
März 24th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
Dieser Blog ist eine Kopie in Schwarzweiß. Er ist das Ergebnis, was in meinem Kopf passiert. Und das ist nicht wenig. Texte, Bilder, Ideen, Projekte aber auch Wünsche, Träume und Gedanken. Fetzen und Schnipsel einer Welt, die auftaucht und beim nächsten Hinsehen schon wieder weg ist. Schade eigentlich. Sie bedeutet mir sehr viel. Die Welt.
M+
Der berliner Tick
März 24th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
Ich bin zufällig in Berlin. Das letzte Mal das ist schon lang her. Jänner Neunzig. Kein Stein blieb auf den Anderen. Alles Neu. Ganz Neu. Berlin ist nicht Deutschland. Berlin ist Berlin. Das merkt man am Groove der Stadt. Der ist anders. Smoothiger, Adagio, am Puls der Zeit. Aber – und das ist das Wichtigste: Er groovt. Da hat viel Platz: Die, am Hals tätowierte Miss Sixty, die ihr Architektur Studium abgebrochen, sich selbstständig gemacht hat und einen kleinen Laden besitzt in dem sie aus Lego Steinen Ohrringe bastelt oder das Modelabel, dass den heißesten Scheiß aus London verhöckert, dass es noch nicht mal Zeit gehabt hat, die Preise in Euro anzugeben oder die drei Fünfzehnjährigen welche um Mitternacht neben der O2 World aus einem kleinem Gitarrenverstärker ihren Metal zum Besten geben. Man hört nichts, aber um das geht es ja nicht beim Metal. Da ist die Attidüde. Obwohl: Den Gitarrenkoffer haben sie aufgemacht für Spenden. Keine Ahnung vielleicht sparen sie auf ein Stimmgerät. Wer weiß.
Die Liste ist unendlich. Wie Berlin. Alles hat Platz – keiner muss gehen. Aber jeder muss gehen. Das ist der Komplex der Stadt. Oder ist das hier ein Tick. Ick pack das nit. Ja nicht stehen bleiben und ausruhen. Wenn auch gemütlich aber gegangen wird immer. Und das Wichtigste: Ja nicht zurückschauen und sich mit der Vergangenheit beschäftigen. Ui ui ui. Da kommen die alten Wunden zum Vorschein. Sie sind noch immer keine Narben geworden – die Wunden.
Aber was soll´s. Um hip zu sein braucht man ja einen Tick. Das Problem am berlinerischen Tick: Gerade weil man immer geht – sich immer neu erfinden muss ohne Rast und Ruh – ist man immer einen Schritt hinten. Das ermüdet. Vielleicht ist das der Grund für das Tempo.
Nichts ist so kalt wie die heiße Scheiße von gestern Berlin.
Trotzdem: Du bist eine geile Sau Berlin. Berlin – ich steh auf dich. Da geht was…
M+
PS: Zwei Tipps:
1. Berlin Typisch: Die Ampelmännchen sind allgegenwärtig. Einer geht, der andre steht. Und fertig ist die Idee… Nun gibt´s die Zwei auf Shirts oder als Nudeln. PopArt auf berlinerisch. Herrlich originell. Den nettesten Shop (Die es nur in Berlin gibt) hab ich in den Hackeschen Höfen entdeckt. Die sind sowieso ein Fundort für originelles Design. Pflicht!
http://www.ampelmann.de/
2. Berlin Untypisch: Hab ich erst in Berlin entdeckt: MUJI. MUJI ist eine AntiLabel. Weniger ist mehr. Ihnen geht es um die Rückbesinnung auf das einfache Design. Es geht nicht um das Label. Im Vordergrund stehen Funktionalität und Schlichtheit. Das sind absolute Hencksche Kategorien. Empfehlenswert.
http://www.muji.de/
Understatement beim Essen
März 2nd, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
Auf das war ich nicht vorbereitet. Ich dachte es sei ein Restaurant, wie jedes andere. Schon lecker und besonders. Ich hab mit viel gerechnet aber nicht mit dem. Das Restaurant war nicht nur ein Restaurant unter vielen, sondern es war DAS Restaurant. Nicht mehr als 20 Sessel und vier Tische. Keiner meiner Freunde hatte je gehört noch habe ich je vernommen, dass es so ein Lokal in meiner Nähe überhaupt gibt. Eine Freundlichkeit seitens der Gastgeber, die man sonst nur aus asiatischen Ländern kennt. Die Räumlichkeiten waren Schön aber nicht aufdringlich, rustikal aber nicht kitschig. Jeder Zentimenter im Lokal, jedes Wort des Besitzers, alles atmete vor allem Eines: Understatement. Das Essen – muss ich nicht erwähnen – war das Beste, was ich seit Langem nicht nur einfach gegessen, sondern genossen habe. Das Beste: Wir wussten nicht, was wir bekamen. Jeder Gang eine neue Überraschung, ein neuer geschmacklicher Kosmos der sich in meinem Gaumen auftat. Nicht umsonst trägt das Lokal zwei Hauben. Aber davon redetet keiner. Eh klar. Understatement eben
Der ganze Abend war, wie ein Ferientag. Man vergass alles rings um sich und in seinem Kopf. Das gute Essen verdrängte es. Schön das es so was noch gibt.
Unbedingt hingehen. Das Lokal braucht keine Werbung. Es lebt von seinen Gästen und ihrer Werbung. Natürlich weiß der Chef, dass man nicht nur wieder kommt, sondern das nächste Mal vier Freunde mitnimmt.
Mahlzeit
http://www.zurhube.at/










